Dr. Alexander Stella

Der Dermatologe

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankeiten

Ärztezentrum zur Wallhofapotheke – Möwenweg 1 – 2320 Rannersdorf / Schwechat

Michael Wachbergerstraße 14 – 3430 Tulln an der Donau

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Hautkrebsvorsorge/Muttermal Kontrolle

Ein besonderes Anliegen ist mir die Hautkrebsvorsorge. Da rechtzeitig erkannter und behandelter Hautkrebs meist vollständig geheilt werden kann. Sehr wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen dem schwarzen (Malignes Melanom) und dem weißen Hautkrebs (Aktinische Keratosen/ Plattenepithelkarzinome/ Basaliome). Der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) ist einer der bösartigsten Tumore des Menschen. Ursächlich dürften schwere Sonnenbrände in der Kindheit und eine gewisse genetische Veranlagung sein. Sehr helle Hauttypen (eher rot bis rotblondes Haar und Sommersprossen) haben ein erhöhtes Risiko Hautkrebs zu entwickeln. Auch Personen mit sehr vielen Pigmentmalen (Muttermalen) zeigen ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

 

Der viel häufigere weiße Hautkrebs ist bei weitem nicht so gefährlich wie das maligne Melanom.  Im Angloamerikanischen Raum wird der weiße Hautkrebs als „non melanoma skin cancer“ bezeichnet. Hier gilt es grob zwei Gruppen zu unterscheiden. Einerseits die Basaliome oder auch Basalzellkarzinome genannt werden. Es handelt sich hier um einen sogenannten semimaligner Tumor, welcher infiltrativ und destruierend ins Gewebe vorwächst, jedoch praktisch nie bösartige Absiedelungen (Metastasen) verursacht. Andererseits die Plattenepithelkarzinome der Haut, welche sich über Vorstufen, die sogenannten Sonnenkeratosen (aktinische Keratosen), entwickeln. In fortgeschrittenen Stadien erfolgt eine bösartige Absiedelung (Metastasierung) in die nahe gelegenen Lymphknoten. Eine große Rolle spielt beim weißen Hautkrebs eine chronische UV- Exposition über Jahrzehnte hin, die auf die menschliche Haut einwirkt.

 

Eine jährliche Vorsorgeuntersuchung der Haut sollte so selbstverständlich sein wie der „Krebsabstrich“ und die Mammografie bei der Frau.